Sprachen-Ausbildung

Wer gut und gerne Fremdsprachen erlernt, für den bieten sich diverse Ausbildungs- Weiterbildungs- und auch Studienberufe an, in denen die Anwendung der Sprachkenntnisse den Kern des Tätigkeitsfeldes bildet. Eher theoretisch ausgerichtet sind Studienberufe wie z. B. Afrikanist oder Arabist, zu denen nicht nur der Spracherwerb, sondern auch die Beschäftigung mit der Entstehung der jeweiligen Sprache und der Kultur und Geschichte des zugehörigen Sprachraumes gehört. Auch Indologie oder Tibetologie gehören diesem Berufsfeld an. Die Ausbildungen für Dolmetscher und Übersetzer sind hingegen eher auf den Erwerb berufspraktischer Inhalte ausgerichtet; Dolmetscher erlernen – neben einer oder mehrerer Sprachen – Techniken des mündlichen (Simultan-)Übersetzens; Übersetzer sind der Definition nach für den Schriftverkehr zuständig. Eine Sprachen-Ausbildung im Bereich Dolmetschen/Übersetzen kann sowohl durch ein Studium, durch eine Ausbildung oder auch durch die Teilnahme an entsprechenden Weiterbildungen erfolgen.

Besonders in kaufmännischen und in sonstigen wirtschaftlichen Zusammenhängen kann eine Sprachen-Ausbildung von Vorteil sein. Zu den Ausbildungen im kaufmännischen Bereich gehören die zum Fremdsprachenkorrespondenten und zum Fremdsprachenkaufmann. In beiden Berufen werden vor allem Tätigkeiten im Im- und Export bzw. im grenzübergreifenden Handel ausgeführt. Eine verwandte Tätigkeit ist die des Fremdsprachensekretärs, der alle anfallenden Aufgaben im Sekretariat eines international tätigen Unternehmens übernimmt.

Noch relativ jung ist der Beruf „Lehrer für Deutsch als Fremdsprache“, der im Rahmen eines universitären Studiums erlernt wird. Lehrer für Deutsch als Fremdsprache (auch: Deutsch als Zweitsprache) können sowohl an Schulen wie auch in allen anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden. Zum Studium gehört der Erwerb mindestens einer Fremdsprache; darüber hinaus werden sprachwissenschaftliche, pädagogische und linguistische Kenntnisse erworben. Eine Sprachen-Ausbildung im Bereich Deutsch als Fremdsprache dient also nicht nur dem Kennenlernen fremder Sprachen, sondern vor allem auch dem Vertrautwerden mit der eigenen Sprache.

Auf umgekehrtem Wege befinden sich alle, die eine Ausbildung zum Fremdsprachenlehrer absolvieren; hier werden in der Regel zwei Fremdsprachen studiert, mit dem Ziel, diese in Schulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen zu unterrichten. Und auch hier wird die Ausbildung u.a. durch pädagogische, linguistische und sprachvergleichende Elemente ergänzt.

Eine Sprache erlernen, heißt, eine neue Welt kennenzulernen. Eine Sprachen-Ausbildung ermöglicht somit nicht nur den Eintritt in die Berufswelt; sie ermöglicht auch die Erweiterung des eigenen Horizontes, der eigenen Einstellungen und Sichtweisen und stellt für den Lernenden daher eine unendliche Bereicherung dar.

Ist man erstmal dabei eine Fremdsprache zu erlernen, so sollte man jede Gelegenheit nutzen diese auch anzuwenden. Denn nur dann kann man seine Kenntnisse vertiefen und sowohl seinen Wortschatz als auch seine Sprachgewandtheit ausbauen. So empfiehlt sich beispielsweise ein Sprachaufenthalt New York bei englischlernenden Azubis. Hierbei lernen sie nicht nur eine herrliche und beeindruckende Stadt kennen, sondern können ihre erlernten Fähigkeiten auch nonstop einsetzen.

 
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